Berühmte Armut Zitate

46 berühmte Zitate über Armut

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Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.

Barthold Heinrich Brockes

Das dunkle Volk der flatternden Plejaden // Huscht wie ein Fledermäuse-Schwarm dahin. // Der Wagen zieht auf seinen dunklen Pfaden // Stumm fort und ohne Last seit Urbeginn.

Georg Heym

Jede Katze hat ihre eigene Persönlichkeit und ihren eigenen Charme.

Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht! // Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will.

Georg Herwegh

Lehrer-Komödie. Die Armut der Lehrer, während die Staaten Unsummen für die Wehrmacht hinauswerfen. Da sie nur Lehrer für 600 Mark sich leisten können, bleiben die Völker so dumm, daß sie sich Kriege für 60 Milliarden leisten müssen.

Christian Morgenstern

Die warme Sommerbrise flüstert uns Geheimnisse zu und lässt uns von Abenteuern träumen, die wir erleben wollen.

Lass die arme Nelly nicht verhungern.

Karl II. von England

Wir sind arm, aber mit Geschmack.

Voltaire

Die Liebe zwischen Eltern und Kindern ist ein Band, das niemals gebrochen werden kann. Sie ist stark, warm und ewig während.

Ach, arme Frau. Sie bittet um meine Vergebung. Ich bitte um ihre von ganzem Herzen.

Karl II. von England

Wie arm ist der, dessen schwache Weichherzigkeit ihm nicht erlaubt, einen unersättlichen Bettler abzuweisen!

Georg Forster

Der Stolz frühstückt mit dem Übermut, speist zu Mittag mit der Armut und isst zu Abend mit der Schande.

Benjamin Franklin

Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.

Voltaire

Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berühmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frühe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den Fröhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner künftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben.

Johann Peter Hebel

März: Zu kalt für Sommer, zu warm für Winter, perfekt für Verwirrung.

Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.

Adam Smith

Armut ist die einzige Last, die schwerer wird, je mehr Geliebte daran tragen.

Jean Paul

Die arme Sünderin auf dem berüchtigten Henkerstuhl lacht zu Weltuntergang

Friedrich Schiller

Armut ist die größte Plage, Reichtum ist das höchste Gut.

Johann Wolfgang von Goethe

Armut mit Anstand zu tragen, ist ein Zeichen von Selbstbeherrschung.

Demokrit

Nicht deinen Arm bloß will ich, auch dein Auge.

Friedrich Schiller

Leihe denen, die arm sind, und verlange etwas von denen, die reich sind, so werden sie nicht mehr zu dir kommen.

Saadi

Freunde, der Boden ist arm, wir müssen reichlichen Samen ausstreun, dass uns doch nur mäßige Ernten gedeihn.

Novalis

Das körperliche Herz sei das Muster des geistigen: verletzbar, empfindlich, rege und warm, aber ein derber, frei fortschlagender Muskel hinter dem Knochengitter, und seine zarten Nerven sind schwer zu finden.

Jean Paul

Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, // Flicken zerrißene Pantalons aus;

August Wilhelm Schlegel

Nicht arm ist der, der wenig hat, sondern der, der nach mehr verlangt.

Seneca d.J.

... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daß so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein großes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab.

Johann Peter Hebel

So weit Gottes Arm reicht, ist der Mensch nie ganz fremd und verlassen. Und Gottes Arm reicht weiter, als Menschen denken können.

Adolph Kolping

Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.

Friedrich Schiller

Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, // Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?

Johann Wolfgang von Goethe

Wer kann mir erzählen, man kann arm sein und fröhlich - Geld bestimmt Dein Ich, Geld bestimmt Dein' Sitz - Wo du g'rade bist und wen du g'rade fickst.

Bushido

Immer arm ist, wer begehrt.

Claudian

Die armen Nationen sind die, wo das Volk gut dran ist, und die reichen Nationen sind die, wo es gewöhnlich arm ist.

Antoine Louis Claude Destutt de Tracy

Die achtziger Jahre waren keine gute Zeit, um erwachsen zu werden, jedenfalls keine Zeit, auf die man voller Sentiment zurückblicken kann. Schlaghosen, Clogs, Abba, Ilja Richter - die siebziger Jahre hatten Charme, da kam noch was aus den Sechzigern rüber, vielleicht sogar die Ahnung der Idee, die Welt könne besser werden. Die Achtziger hatten so etwas nicht. Auf der Illustrierten waren entweder nackte Frauen oder Atompilze, manchmal beides, und man wußte oft nicht, was schlimmer war.

Frank Goosen

Das ist eine arme Maus, // die nur weiß zu einem Loch hinaus.

Georg Rollenhagen

Man weiß, wie es ist, wenn eine Frau eine andere tyrannisiert. Alle Qualen, die ein Mann auszuhalten hat, sind nichts im Vergleich mit den Stichelreden und Grausamkeiten, die arme Frauen von tyrannischen Geschlechtsgenossinnen sich gefallen lassen müssen - Tag für Tag bohren sie sich ihnen wie spitze Pfeile in die Seele, den armen Opfern.

William Makepeace Thackeray

Welcher tausend und abermal tausend Nuancen ist der musikalische Ausdruck fähig! Und das ist ja eben das wunderbare Geheimniß der Tonkunst, daß sie da, wo die arme Rede versiegt, erst eine unerschöpfliche Quelle der Ausdrucksmittel öffnet!

E. T. A. Hoffmann

Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht dies Mittelalter, wie glühte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die Völker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkelndes, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch aufsprudelnd, Alles bis in die Extreme hin lebendig!

Joseph Görres

Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden, // Geht endlich arm, zerrüttet, unbeschuht.

Eduard Mörike

Geiz // ist subjektive Armut.

Peter Hille

Es spielen sich eher zehne arm als einer reich.

Christoph Lehmann

Köstliche, gesunde, stille Nacktheit in der Natur! O könnte die arme, kranke, geile Stadtmenschheit dich nur einmal wieder wirklich kennen lernen.

Walt Whitman

Denn Armut ist ein großer Glanz aus Innen ...

Rainer Maria Rilke

Wie arm, Lord Boyet, meine Schönheit sei, // Braucht sie doch nicht der Schminke Eures Lobes. // Schönheit wird nur vom Kennerblick gekauft, // Nicht angebracht durch des Verkäufers Prahlen.

William Shakespeare

Gerecht ist auf Erden immer jene Sache, welche mehr Arme hat und bessere Gewehre.

Karl Emil Franzos

Der ungeheure Reichtum hat eine ungeheure Armut erzeugt. Die Gegensätze sind enorm geworden, dass einen die Ahnung überkommt: Wir stehen an der Schwelle einer neuen Welt. Möchten die Köpfe nicht vernagelt, die Herzen nicht verstockt sein, damit das, was geschehen muss, auf dem Weg der Reform geschieht.

Peter Rosegger

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